Veneers - Praxis

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Veneers

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Veneers sind hauchdünne transparente Schalen (Facetten) aus Keramik, die mit einem speziellen Kleber durch eine Säure-Ätztechnik am Zahn, meist ein Frontzahn, befestigt werden, ähnlich wie künstliche Fingernägel. Die spezielle Klebetechnik gewährleistet eine optimale Verbindung zwischen Veneer und Zahn ohne Randspalten.

Die Anfertigung von Veneers kann in einer Sitzung direkt am Patienten (direkte Methode, chairside) oder nach Abdrucknahme und Herstellung in einem zahntechnischen Labor in zwei Sitzungen geschehen (indirekte Methode, labside). Beim direkten Herstellungsverfahren (CAD/CAM-Verfahren, z. B. Cerec-System) wird der beschliffene Zahn mit einem Laserstrahl abgetastet. Die Daten werden im Computer mit Hilfe einer speziellen CAD-Konstruktionssoftware aufbereitet und an eine Fräsmaschine übertragen, die das Veneer anschliessend aus einem industriell gefertigten Keramikblock herausschleift. So hergestellte Veneers sparen nicht nur durch den Verzicht auf die Herstellung im Zahntechniklabor Zeit, sondern auch Geld, da sie zumeist kostengünstiger von der Zahnarztpraxis angeboten werden. In punkto Ästhetik sind diese Computer-Veneers den im Dentallabor angefertigten allerdings unterlegen.

In ihrer Stellungnahme vom 01.03.98 zur wissenschaftlichen Anerkennung von Keramikveneers bezieht sich die DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) auf klinische Langzeituntersuchungen zu Veneers, die nach Ansicht der DGZMK eine Bewertung erlauben. Die Langzeituntersuchungen beschäftigen sich insbesondere mit der Frage nach Dauerhaftigkeit, ästhetischem Erscheinungsbild, durchschnittlicher Verweildauer im Mund, lokalen Nebenwirkungen, wie z. B. langfristige Reaktionen der Pulpa, des Zahnhalteapparats, Sekundärkaries usw. Da sich in diesen Studien der Einsatz von adhäsiv befestigten Keramikverblendschalen klinisch bewährt hat, wurde die Versorgung mit Veneers von der DGZMK wissenschaftlich anerkannt (Stellungnahme DGZMK 2001, Mörig 2000). Es gibt Schätzungen, wonach gut die Hälfte aller Zähne, die mit einer Krone versorgt sind, auch mit einem Veneer gut bedient wären (Stiftung Warentest 2003).

Lumineers® – spezielle Veneers aus Spezialkeramik sind spezielle Veneers aus patentierter Cerinate® Keramik. Diese Keramik wird in einem besonderen Verfahren hergestellt und ist nur von den Cerinate Smile Design Studios der Firma Den-Mat in den USA erhältlich.

Mit einer Dicke von 0,3 - 0,5 mm sind diese Keramikschalen dünner als herkömmliche Veneers. Daher muss für Lumineers® kein Zahnschmelz beschliffen werden, um ein natürliches Aussehen zu garantieren. Die Keramikschalen werden mit einem speziellen Klebstoff auf den Zähnen befestigt. Nach Herstellerangaben können selbst bestehende Kronen oder Brücken problemlos mit Lumineers® behandelt werden. Allerdings liegen zur Zeit noch keine Langzeitergebnisse vor.


 
 
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